Die wertvollste Eigenschaft im Business: Vertrauenswürdigkeit

Zuerst einmal ist es wichtig, zwischen Vertrauensfähigkeit und Vertrauenswürdigkeit zu unterscheiden. Denn nur weil Du in der Lage bist, anderen vertrauen zu können, bedeutet das noch nicht, dass sie auch Dir vertrauen. 

Die Vertrauensformel nach Charles H. Green zeigt in einer einfachen mathematischen Gleichung, was dafür nötig ist:

Vertrauenswürdigkeit gleich Glaubwürdigkeit plus Zuverlässigkeit plus Intimität und alles geteilt durch Selbstorientierung (Charles H. Green)
Vertrauenswürdigkeit gleich Glaubwürdigkeit plus Zuverlässigkeit plus Intimität und alles geteilt durch Selbstorientierung (Charles H. Green)

Vertrauenswürdigkeit ist gleich Glaubwürdigkeit plus Zuverlässigkeit plus Intimität und alles geteilt durch Selbstorientierung. 

Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit sind die beiden messbaren Faktoren, welche anhand von Verhalten gesteuert werden können. Sie sind die offensichtlicheren Treiber für Vertrauenswürdigkeit und werden von den meisten bereits zu einem hohen Maß erfüllt. 

Intimität und Selbstorientierung sind hingegen eher Haltungen und spiegeln sich nur indirekt in Handlungen wider. Beide lassen sich nicht messen und bedürfen daher mehr Aufmerksamkeit, um sie in entstehenden Beziehungen bewusst zu steuern. 

Vertrauenswürdigkeit durch Glaubwürdigkeit 

… meint hier sowohl die Aktualität, Relevanz und Korrektheit von Informationen als auch Ehrlichkeit. Wer also lügt oder schlecht recherchierte Informationen teilt, ist unglaubwürdig und nicht vertrauenswürdig. 

Zuverlässigkeit 

… wird schon seit den frühen Verkaufs- und Managementtheorien der 80-90 Jahre als Treiber für Vertrauen beschrieben und bedeutet, zu tun, was man sagt. Pünktlichkeit, Anpassung an Gepflogenheiten, Ankündigung von Verspätungen oder Änderungen des Ablaufs zählen hierzu. 

Intimität 

… klingt im ersten Moment etwas fehlplatziert im geschäftlichen Umfeld, ist es aber keineswegs. Als vertrauensvolle*r Berater*in oder Führungskraft gilt es, die Vertraulichkeit von gewährten Einblicken zu hüten und vor anderen das Ansehen des Gegenübers zu wahren. Intimität erzeugt auch, wer empathisch zuhören kann. Denn wer zuhört und dabei die richtigen Fragen stellt, erfährt nicht nur die Informationen sondern auch die Hürden, Gedanken, und Zweifel dahinter. 

Vertrauenswürdigkeit ohne Selbstorientierung 

… steht alleine im Nenner der Gleichung und ist demnach kein Treiber für, sondern gegen die Vertrauenswürdigkeit. Wer nur von sich selbst spricht, die eigenen Ziele vor die des Gegenübers stellt und schnelle Abschlüsse anstrebt, wird eher als austauschbare*r Dienstleister*in, anstatt als vertrauensvolle*r Berater*in wahrgenommen. 

Die Vertrauensformel ist natürlich nur die Grundlage für Vertrauen. Im mindsight Format Berater*in des Vertrauens beleuchten wir Deine Haltungen, setzen neue Impulse in Richtung Vertrauensbildung, nutzen weitere Tools, Formeln, und Praxisübungen, die Dich in Deiner Vertrauenswürdigkeit und folglich im Aufbau langfristiger Beziehungen fordern und fördern. 

Wir freuen uns Dich in der Einzelausbildung oder in Deinem Teamtraining zu sehen.

Kategorien: Training

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